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Vaterjuden, Judentum & Vorurteile

Vaterjuden // Was verbindet 'Vaterjuden', also Kinder jüdischer Väter und nicht jüdischer Mütter, mit dem Judentum und dem Jüdischsein? Im März 2017 erschien hierzu bei Hentrich und Hentrich: Nicht ganz Koscher - Vaterjuden in Deutschland. Bei Vorträgen, Workshops und Podien stehe ich Rede und Antwort.

Jüdische Verteidigung // Für das Jahr 2019 erhielt ich ein Stidpendium der Stiftung ZURÜCKGEBEN. Es soll ein Bildungsangebot für die Jugend- und Erwachsenenbildung entstehen. Vermittelt werden wird darin, dass der tägliche Antisemitismus nicht primär von offensichtlich Extremen ausgeht, sondern unter uns selbst, der eigentlich wohlwollenden Bevölkerung, Teil des Alltags ist. Erlernt und tradiert etwa im Elternhaus, Schulbüchern oder den Medien. Für manche durchaus auch Einstieg in eine Radikalisierung. Die Sicht der Teilnehmer auf 'die Juden' soll mit diesem Bildungsangebot reflektierter und damit weniger antisemitisch werden, indem die Vorurteile besprochen, Hintergrundwissen und Fakten dargelegt und Konfliktlösung, insbesondere Diplomatie, trainiert werden.

Kongress Stolz & Vorurteil // Für den 6. & 7.12 arbeite ich mit 17grad und Freunden an dem Kongress Stolz & Vorurteil. Derzeit scheint alle Welt auf Identitätssuche. Gesellschaftliche Solidarität wird immer mehr entlang identitärer Kategorien wie Ethnie, Kultur oder Religion gedacht. Die Menschen stellen sich damit immer weniger den politischen Diskursen, in denen verhandelt wird, in welcher Gesellschaft sie leben wollen. Stattdessen steht immer mehr die Frage im Vordergrund: „Wer sind wir?“
erschiedene politische Strömungen beantworten die Frage nach der Durchlässigkeit dieser identitären Konstrukte unterschiedlich. Von rechts wird behauptet, es könne ihnen nicht entkommen werden, sie seien quasi natürlich und bestimmten alle individuellen Handlungen. Links hält es eher mit identifizierbaren (Opfer-)Gruppen, für deren gesellschaftliche Teilhabe gestritten wird.
Wohin diese Herangehensweisen führen, ob es einen emanzipatorischen Bezug auf Identitätkonstrukte überhaupt geben kann und in- wieweit Kollektive als Klientelgruppen doch unverzichtbar für gesellschaftliche Aushand- lungsprozesse und notwendige Wirkmächtig- keit sind, soll auf diesem Kongress diskutiert werden.

In den letzten Monaten kam es zu Störungen im Kontaktformular. Bitte benutzen Sie dieses erneut, falls ich nicht reagierte oder schreiben Sie sich an ruthzeifert(at)gmail.com.


 

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